Frei nach August Kopischs Gedicht "Die Heinzelmännchen zu Köln" klagen auch wir: "Wie war zu Hürup es vordem / im Wärmenetz doch so bequem"... selbst in der Energiekrise 2022 blieben unsere Preise stabil, wofür viele Hei(n)zelleutchen in Gestalt unserer Ehrenamtlichen sorgten.
Nun müssen wir die zweite Preiserhöhung in der zehnjährigen Geschichte der Wärmegenossenschaft hinnehmen. Hier erklären wir die Hintergründe:
Auf der Generalversammlung am 8. Mai 2025 informierte der Vorstand über die Preiserhöhung, die zum 1. Januar 2026 in Kraft tritt. Lange wurde dieses Thema intern besprochen und verhandelt, bevor das Vorstandsteam diesen Beschluss fassen musste, um ihn Euch dann auf der Generalversammlung zu präsentieren.
Musste? Ja, das Vorstandsteam musste die Preiserhöhung beschließen, weil dies eine der vielen Bedingungen unserer finanzierenden Bank für die Finanzierungszusage für den nächsten Bauabschnitt war. Dieser nächste Bauabschnitt, die Transportleitung zur Konversionsfläche, ist notwendig für die Umsetzung des Gesamtkonzeptes und erforderlich für die Verbesserung des operativen Ergebnisses.
Das ist schwierig für uns alle. Aber wir schließen das Gedicht nicht resignierend wie Kopisch mit den Worten "Ach, daß es noch wie damals wär! / Doch kommt die schöne Zeit nicht wieder her!" - denn wir wissen, die Solarthermie kommt in nicht allzu ferner Zukunft, die heute sehr hohen Investitionen werden abbezahlt, und gemeinsam bauen wir eine sinnvolle lokale Infrastruktur für uns alle. Wir freuen uns darauf.
